Nachdem ich schon Gründe für Node-RED als Smart-Home-Lösung aufgezeigt habe, hier einige Anmerkungen zu Home Assistant:
Während Node-RED eine flow-basierte Programmierumgebung bereitstellt, mit der man auch ein Smart Home einrichten kann, ist Home Assistant genau dafür entwickelt worden.
Es läuft auf verschiedenster Hardware: von Raspberry Pi, über Docker und virtuellen Systemen unter Proxmox oder anderen Hypervisorn bis zur Hardware, die vom Hersteller bereitgestellt wird und die auf Home Assistant optimiert wurde.
Ähnlich wie die Erweiterungen in Node-RED gibt es bei Home Assistant Integrationen aus allen nur denkbaren Bereichen, die an ein Smart Home angebunden werden können, außerdem ein Community Store namens HACS, der zusätzliche Erweiterungen des Systems erlaubt.
Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten mit Begrifflichkeiten, der Einrichtung per YMAL, wenn man weiter in die Tiefe gehen will und auch das Umdenken beim Auslesen und Ansprechen der ganzen bestehenden Hardware im Vergleich zu Node-RED fand ich nicht ganz einfach.
Mittlerweile läuft bei mir aber fast alles unter Home Assistant, vor allem das Dashboard (auf den bisherigen 10 Zoll Samsung Tablets mit Fully Browser oder Wallpanel) wurde umgestellt und sieht jetzt deutlich ansprechender aus.
Funktionen, die man mit Node-RED mühsam manuell implentieren musste, sind bei Home Assistant automatisch vorhanden (wie zum Beispiel die Historie der einzelnen Entitäten, die man im Dashboard einfach anklicken kann).